CarcassonneCastelnaudaryLimouxNarbonnePerpignanToulouse
Narbonne
Die alte Stadt, in römischer Zeit Hafen und Regierungssitz der Provinz Gallia Narbonensis, hat sich eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Geschichte bewahrt, darunter den ehemaligen bischöflichen Palast, die Kathedrale Saint-Just, Frankreichs größte Kathedrale, mit einem wunderbar unvollendeten Kreuzgang im Süden des Chors. Das Kirchenschiff misst imposante 40 m. Unmittelbar an die Kathedrale an schließt das Palais des Archevêque, in dem das archäologische Museum sowie das kunsthistorische Museum untergebracht sind.
Auch das schöne Rathaus wird vom Palais des Bischofs beherbergt. Beachtenswert ist das Kaufhaus mit seiner verspielten Front am Place de l'Hôtel de Ville, das einst den «Damen Frankreichs» gewidmet wurde. In der Altstadt wurde kürzlich ein Stück der Via Domitia mitsamt der alten Fahrbahndecke freigelegt. Der pittoreske Canal de la Robine verbindet die Stadt mit dem rund 15 km entfernten Meer mit seinen endlosen Sandstränden.
Office de Tourisme, Pl. Roger Salengro, Tel: +33-(0)-46865-1560 | http://www.narbonne.fr
Perpignan
setzt auf die katalanische Karte. Kein Wunder: im 13. Jh. residierten hier die Könige von Mallorca, erst 1659 im Pyrenäenfrieden wurde das Roussillon mit seiner Hauptstadt an Frankreich abgetreten.
Ihre katalanische Eigenart hat sich Perpignan indes bis heute bewahrt. Beim Bummel durch die engen Gassen der Altstadt, auf den vielen Märkten, in einer der Bodegas, fühlt man sich schon fast jenseits der Grenze. Bis zu den Stränden des Mittelmeeres sind es gerade noch 10 km. Sehenswert ist der «Campo Santo», einer der ältesten Friedhöfe Frankreichs mit gotischen Arkaden und den Grabnischen der Reichen. Die 1324 begonnene Kathedrale St. Jean gilt als die schönste gotische Kathedrale des Mittelmeerraums. Durch das romanische Christusportal aus Marmor betritt man das 48 m messende Schiff. Der alte Königspalast der mallorquinischen Könige ist, neben den Plastiken Maillols, die wohl wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, auch wenn der strenge Palast heute fast leer ist.
Ein Schicksal, das er seit der französischen Revolution mit so vielen anderen Schlössern teilt. Der eindrucksvolle Ehrenhof lässt die einstige Pracht erahnen. Vom Turm hat man einen eindrucksvollen Blick zu den Pyrenäen. Kunstfreunden sei das Musée Hyacinthe-Rigau empfohlen mit Werken von Picasso, Maillol sowie südamerikanischen Künstlern.
http://www.perpignantourisme.com
Office du Tourisme, Palais de Congrès, Pl. Armand Lanoux, Tel:+33-(0)-46834-3030
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Castelnaudary
Dank seiner prominenten Lage am großen Bassin , einem Staubecken für vier Schleusen des Canal du Midi, ist die Hauptstadt des Lauragais das Zentrum des Flusstourismus. Der Ort ist berühmt für seinen « Cassoulet » genannten deftigen Bohneneintopf.
Sehenswert sind die Kirche St. Michel, die Anfang des 14. Jh als Stiftskirche errichtet wurde, besondere Beachtung verdienen der 56 m hohe Glockenturm und das Renaissance-Portal sowie im gotischen Langhaus ein schönes Steinkreuz aus dem 16. Jh. Das Gerichtsgebäude des Seneschalls wurde im 16. Jh anstelle der Burg errichtet, der Castelnaudary seinen Namen verdankt. Im inneren befindet sich das archäologische Museum.
Einst war Castelnaudary eine Stadt der Mühlen, davon zeugt die aus dem 17. Jh stammende
Moulin de Cagurel auf dem Pech-Hügel, von wo aus man einen herrlichen Blick in die Ebene des Lauragais hat.
Office de Tourisme, Place de la Republique, Tel:+33-(0)46823-0573 | E-Mail
Toulouse
Die Stadt mit dem angeblichen Veilchenduft, die größte Stadt Südfrankreich. Bereits in Aquitanien gelegenn, erstreckt sie sich mit ihren Backsteinmauern zu beiden Seiten der Garonne. Diese Stadt ist reizvoll, festlich, farbenfroh, laut und still. Hochmoderne Industrie, Bürotürme am Rand, uralte Paläste, Kirchen, Kathedralen im Zentrum der sternförmig ausgelegten Altstadt. Die Liste der Sehenswürdigkeiten nimmt kein Ende: gehen Sie einfach los und bummeln Sie durch die Gassen, über die Brücken, Backsteindeiche oder die stille Uferpromenade. Ein Schmuckstück von Toulouse ist sicher das «Capitole» mit seinem weiten Platz, nicht weit davon entfernt, die Basilika Saint-Sernin, die alte Wallfahrtskirche, oder das Hôtel de Bernuy (1504-1530), in dem heute ein Gymnasium untergebracht ist.
http://www.toulouse.com![]()
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Limoux
Karneval, Katharer und Blanquette - das ist Limoux, die typische südfranzösische Kleinstadt an der Aude, die auf eine Gründung der Römer zurückgeht. Cafés, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, gemütliche Bistros und Restaurants
Die Stadt ist bekannt für ihre Textilien, einen ausgiebig gefeierten Karneval - von Januar bis Palmsonntag an jedem Sonntag - und den in ganz Frankreich getrunkenen Blanquette de Limoux, einen Wein, der hier bereits seit 1544 schäumt - lange bevor der Champagner erfunden wurde. Zahlreiche Winzer laden zu Verkostungen ein. Einen Besuch wert ist das Catharama. Mit ausgefeilter visueller Technik erlebt man das Drama der Katharer - eine lehrreiche und nachdenklich stimmende Reise durch die Geschichte des Südens.
Ein Bummel durch die Gässchen der Altstadt und entlang des malerischen Ufers der Aude lohnt allemal, ebenso der Besuch der Wein-Cooperative, denn hier kann man ihn kosten - wenn man Glück hat - diesen einzigartigen Chardonnay «Toques et Clocher», bei dessen alljährlicher Versteigerung sich die großen Meister der Kochmützen das Stelldichein geben. Fragen sollte man unbedingt nach dem Wein von Christian Meuser; sein biologisch erzeugter Chardonnay gehört mit zum Besten was der Süden zu bieten hat; selbst Paul Bocuse war beeindruckt und hat ein Fass ersteigert!
Sehenswert sind das Musée Petiet mit seiner beachtlichen Sammlung archäologischer Funde aus dem Tal der Aude und Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Frankreichs einzigstes Piano-Museum. Limoux ist der ideale Ausgangspunkt für Touren entlang der Route des Cathares im Departement Aude, dem Land der Katharer.
Office du Tourisme, Promenade du Tivoli, Tel: +33-(0)-46831-1182
